Equidistanze

lange Reisen zu Pferd
home | willkommen | über uns | unsere pferde | adresse | kontakte | links


Equidistanze

Questo testo è pubblicato su
www.equidistanze.it
il sito per chi ama viaggiare a cavallo di Antonietta Spizzo e Dario Masarotti
© 2002-2003 Tutti i diritti riservati.
home

Unser Logbuch

Liebe Freunde, willkommen auf unserer neuen Homepage, die uns ermöglichen wird, einen interaktiven Kontakt herzustellen, denn jetzt können Sie Ihre Meinung zu jedem Artikel sagen!

Parallelwelten

Vom Collio in die Goriska Brda und zurück

Am Osternsonntag haben wir mit Terek und Kirghisia eine sehr schöne Wanderung auf dem Görzer Collio und im Goriska Brda gemacht. Dabei sind wir einer Route gefolgt, die auf dem Buch "Die letzten Täler" vom Unikum Verlag (Klagenfurt) erschienen ist und eigentlich nicht für Wanderreiter gedacht wurde, aber sich hervorragend auch für uns eignet! Hier unten lesen Sie die vollständige Beschreibung der Route auf deutsch, die wir mit der Genehmigung der Autoren veröffentlichen.

Vorschau:

Zwei Hügelketten, eine dies-, die andere jenseits der italienisch-slowenischen Grenze, bestimmen den Verlauf dieses zu jeder Jahreszeit wunderschönen Rundgangs. Beide sind vom Weinbau geprägt und gehören zur selben Kulturlandschaft, haben sich aber aufgrund der langen politischen Trennung ganz unterschiedlich entwickelt. Während im italienischen Collio seit Jahrzehnten der Wohlstand herrscht, kommt die slowenische Goriska Brda erst allmählich in Schwung. Fast spurlos ist der Fortschritt an deren nördlichem Teil vorübergegangen, weshalb dort die Wanderung zur Zeitreise wird.


Kirghisia unter einem Kirschbaum

Von Vencò, einem Strassendorf am Grenzübergang zu Slowenien, führt ein bequemer Kammweg von einem hübschen Kirchlein zum nächsten und zwischen Weingärten nach Scriò, das über die Ebene im Westen blickt. Man widersteht der Versuchung einer frühen Weinverkostung und folgt einem alten Schleichweg nach Slowenien, wo in einer aufgelassenen Kaserne das Gespenst des Kommunismus umgeht. Nur kurz ist der Aufstieg nach Vrhovlje, dem malerischsten Ort und höchsten Punkt des Tages. Als stünde man auf einem Berg, überblickt man das Land von den Alpen bis zur Adria. Wie in der Toscana hocken die Dörfer auf den Kuppen der südlichen Brda. Über Kozbana, wo die Hunde nur die Armut bewachen, führt der Weg ins Tal und von dort im Laubwald zum nächsten Gupf. Und abermals bietet sich ein herrliches Panorama. Verstreute Gehöfte und die dazugehörigen Weinterrassen gliedern die Landschaft im letzten Abschnitt der Wanderung. Ihren würdigen Abschluss findet sie im behaglichen Agriturismo am Ausgangspunkt.

Hinweise zur Wanderung:

LÄNGE: 20 km - ANSTIEGE: 500 m - GEHZEIT: 6:00 Std. - ANFORDERUNGEN: Mittel
KARTE: Tabacco-Wanderkarte 041, Valli del Natisone - Cividale del Friuli, 1:25.000 - Einkehrmöglichkeiten: Scrio, Vencò
ANREISE: A 23, Ausfahrt Udine Sud; weiter auf der SS 56 bis Cormons. Von dort auf der SS 356 Richtung Cividale bis Brazzano, wo man dem Wegweiser "Prepotto" bis Vencò folgt.


Auf dem Hügelkamm

Wegbeschreibung:
Ausgangspunkt ist der Parkplatz vor dem Agriturismo La Meridiana in Vencò 2 km südlich von Dolegna di Collio. Man überquert die Strasse, wendet sich nach rechts und biegt nach 30 m scharf links in einen ansteigenden Karrenweg. Kurzer Anstieg zum Kirchlein Santa Elena auf der Hügelkuppe. Weiter in nördlicher Richtung auf geschottertem Fahrweg, der zwischen Weinkulturen den Hügelkamm entlangführt. Nach 20 Min. ein Quersträsschen. Man geht rechts und biegt nach 50 m nach links, um zum Kirchlein San Giacobbe anzusteigen (0:30 Std.).

Weiter auf geschottertem Fahrweg bis zum Haus Nr. 1 von Lonzano, das man, die Richtung beibehaltend, passiert. Nach 100 m verlässt man den Hauptweg und wendet sich nach links in einen ansteigenden Karrenweg (Hinweistafel Waldbrandgefahr). Man steigt neben einem Weingarten zu einer Dreifachgabelung an und nimmt den mittleren Weg. Rund 15minütiger Anstieg im Wald bis zu einer Gabelung; man hält sich rechts und gelangt nach weiteren 10 Min. zu einer Wegkreuzung am Waldesrand. Nun geht man links und erreicht bald ein Haus. Weiter auf einem Asphaltsträsschen bis zu einer Querstrasse; man geht rechts und betritt Scriò (1:30 Std.). Schönes Panorama.


Kirghisia mit Weinkultur in Scriò

Im Ort eine Gabelung; man hält sich rechts und passiert den Agriturismo Al Granatiere. Gleich darauf eine weitere Gabelung; man geht rechts, der Asphalt endet. Weiter auf breitem Karrenweg, der bald in den Wald führt und sich gabelt. Man hält sich links und gelangt gleich darauf zu einer Mehrfachkreuzung; hier geht man rechts. Bei einer weiteren Gabelung hält man sich ebenfalls rechts, um zwischen Weinterrassen zu einer Hausruine anzusteigen. Schöner Aussichtsplatz.


Die Hausruine

Weiter bergauf auf einem Karrenweg, der sich oberhalb der Weinkultur gabelt. Man hält sich rechts und gelangt, durch ein lichtes Wäldchen ansteigend, zum oberen Rand eines weiteren Weingartens, den man rechts umgeht. Man trifft auf einen schmalen Pfad und folgt diesem, die Staatsgrenze überschreitend, bis zu einem breiten Querweg; auf diesem nach rechts. Kurz darauf eine Asphaltstrasse; man geht links und wendet sich nach 20 m nach rechts in einen Fahrweg. Man erreicht eine aufgelassene Kaserne mit Ballspielplatz. Rastplatz (2:15 Std.).

Weiter auf dem Fahrweg bis zu einer Asphaltstrasse. Man geht rechts, biegt aber schon nach wenigen Metern scharf nach links in einen ansteigenden Weg. Auf dem Hauptweg 10 Min. bergauf bis zu einer Häusergruppe. Hier geht man auf einem Strässlein nach rechts, wendet sich gleich darauf nach links und steigt zum Kirchlein Sv. Andrej an der Hügelkuppe an (2:45 Std.). Prächtiger Rundblick.


Das Kirchlein Sv.Andrej

Kurzer Rast auf der Hügelkuppe

Von der Kirche steigt man 200 m in nördlicher Richtung ab, wo man bei einem Bildstock (kurz vor den ersten Häusern des Weilers Vrhovlje) scharf nach rechts in einen breiten, abwärts führenden Hohlweg biegt. Bald wendet sich der Weg nach rechts, um kurz anzusteigen und dann im lichten Wald bergab zu einem kleinen Kastanienhain zu führen. Der Weg verliert sich, und man steigt ca. 100 m weglos in der Falllinie ab. Man trifft auf einen stark verwachsenen Querweg, wendet sich auf diesem nach links und kämpft sich 5 Min. bis zur Strasse oberhalb von Kozbana durch. Ortsbesichtigung und Abstieg zwischen den Häusern bis zur Kirche (3:15 Std.).


Abstieg nach Kozbana

Weiter bergab auf dem Strässchen. Nach gut 10 Min. eine Querstrasse; man geht rechts (Wegweiser "Dobrovo"). Auf kaum befahrenem Strässchen, begleitet vom Kozbanjscek-Fluss, talauswärts. Nach 20 Min., unmittelbar nach einer Brücke, biegt man nach rechts in einen ansteigenden Karrenweg, der oberhalb einer Wiese in den Wald führt. Kurz darauf eine Gabelung; man geht links und ignoriert gleich danach eine Abzweigung scharf nach links. 20minütiger Anstieg in etlichen Kehren bis zu einem Querweg; man geht links und steigt bis zu einem weiteren Querweg am Hügelkamm an. Man geht links und gelangt zu einer unbewaldeten Hügelkuppe (4:00 Std.). Schöne Blicke.


Rast beim Fluss

Im Tal

Abstieg zwischen Weinstöcken bis zu einem Haus; auf dessen asphaltiertem Zufahrtsweg nach rechts. Man gelangt zu einer Häusergruppe und steigt unmittelbar davor über einen Wiesenweg zu einem rosaroten Haus ab, geht links an diesem vorbei und steigt auf einem Fahrweg weiter zu einer Querstrasse ab (Verkehrsspiegel). Man geht links, wendet sich aber sofort nach rechts in ein Strässlein. 10 Min. Asphalt bis zu einem umzäunten Anwesen, das man auf einem Karrenweg links umgeht. Bald darauf eine Gabelung; man hält sich rechts und tritt oberhalb eines Weingartens aus dem Wald. Blick auf das Kirchlein Sveta Marjeta. Auf breitem Weg bergab bis zu einem Friedhof und weiter auf schmalem Strässchen bis zur Kirche (4:30 Std.).


Sveta Marjeta

Gleich danach ein Quersträsschen; auf diesem nach rechts. Der Asphalt endet bei einem Haus; man wendet sich nach links in einen geschotterten Fahrweg. Nach 5 Min. eine Gabelung; man geht rechts. Kurz darauf wird eine Abzweigung nach rechts ignoriert. Man erreicht bei der Häusergruppe Vrh (Bildstock) ein Quersträsschen, geht rechts und ignoriert gleich darauf die Abzweigung nach links. Man folgt dem Asphaltsträsschen bis kurz vor dessen Ende, wo man eine Häusergruppe auf einem Karrenweg links umgeht. Weiter auf schönem Kammweg bis zu einem verfallenen Gehöft (5:15 Std.)


Das verfallene Gehöft

Unmittelbar danach wendet man sich nach rechts in einen abwärts führenden Weg, welchem man, eine Abzweigung nach rechts ignorierend, bis zu einer grossen Weinkultur folgt. An deren linken Rand weiter bergab bis zur Hauptstrasse; auf dieser nach rechts. Man passiert die ehemalige Grenzstation und wandert 10 Min. bis einer Querstrasse; auf dieser nach rechts bis zum Ausgangspunkt (5:45 Std.)

Ein wichtiger Link

Seit einigen Tagen haben wir einen gemeinsamen Link mit der Web-Site der wichtigen zweisprachigen (italienisch und englisch) Zeitschrift "Vie dell'Est" (www.viedellest.eu), die ganz unseren Lieblingslaendern, und zwar Osteuropa und Russland, gewidmet ist. Man kann sie online durchblaettern und dabei eine virtuelle Reise mit den superschoenen grossen Bildern machen. Es gibt eine grosse Menge von Artikeln ueber Tourismus und Kultur, viele Newsund nuetzliche Links.


Der Banner von "Vie dell'Est"

Bald wird auch ein Bericht ueber unser Buch "C'era una volta l'Est" erscheinen, wir warten gespannt darauf!

Reitwanderungen in den Natisone-Taelern

Am 28. Maerz 2008 ist der neue Wanderfuehrer "Friedenswege - Auf den Spuren des ersten Weltkriegs zwischen Soca und Natisone", wo wir fuer die Reitrouten verantwortlich sind.

Es handelt sich um ein praktisches Taschenbuch von 115 Seiten, das uebersichtlich und einfach zu benutzen ist, mit einer angenehmen graphischen Gestaltung. Man kann es kostenlos vom Foerderverein Pro Loco Nediske Doline-Valli del Natisone in S.Pietro al Natisone bekommen.


Zum Berg Craguenza

Von den 11 beschriebenen Routen, 5 sind auch fuer Pferde geeignet, und zwar: die Talsohle vom Fluss Judrio mit Anstieg zum Berg Kolovrat;die Kammwanderung von Albana ueber Castelmonte bis Tribil di Sopra; der Anstieg zum Matajur aus Savogna; die Kammruote von Vernasso ueber Spignon bis zum Berg Craguenza, mit moeglicher Verbindung nach Montefosca oder Pian delle Farcadizze (Agriturismo da Zaro).


Matajur aus Tercimonte

Nebenbei gesagt, die Natisone-Taeler sind ein wunderschoenes Gebiet fuer alle Wanderreiter, denn es gibt sehr abwechslungsreiche Routen,die in allen Jahreszeiten begehbar sind,sehr gastfreundliche Menschen,eine fast unberuehrte Natur,viele Kunstschaetze und ein grosses Netz von Fortsstrassen und nicht schwierigen Wegen.


Der Wanderfuehrer

Der Wanderfuehrer ist auch auf Deutsch, Englisch und Slowenisch erhaeltlich.

Unsere Reise auf "Der Trakehner"

Auf der namhaften deutschen Zeitschrift "Der Trakehner" (Nr. 2 Februar 2008) ist ein langer Artikel über unsere Reise nach Moskau mit Terek und Tarim erschienen.


Atemberaubend schön...

Das hat uns wirklich grosse Freude gemacht, denn wir haben es als Anerkennung unserer Reise von seiten der deutschen Züchter betrachtet. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Redaktion der Zeitschrift und ganz besonders bei Frau Imke Eppers, die uns so schöne Worte geschrieben hat.


Die erste Artikelseite

Nur ein bisschen schade, dass von den vielen nur drei Fotos gedruckt wurden. Aber die Besucher unserer Homepage können ja alle möglichen Bilder und Informationen hier in unserer Website finden!

Neue Materialien auf Deutsch

Liebe deutschsprachige Leser, jetzt können Sie einen ziemlich langen Bericht auf Deutsch über unsere Reise nach Moskau lesen; die zehn Artikel dagegen sind immer noch auf Italienisch. Es gibt auch viele neue Fotos zu sehen in der "Galerie von Freunden", und bald werde ich den Text auch auf Deutsch verfassen! Klicken Sie bitte links unter dem Titel "Moskau 2007".

Viele Fotos zu sehen!

Endlich haben wir auch in unsere Website alle 10 Artikel eingefügt, die wir während der Reise für die Zeitschrift "Il Nuovo" geschrieben haben.


Unterwegs in Weissrussland

Natürlich sind die nur auf Italienisch aber es gibt viele viele Fotos, die hoffentlich einen Hauch von Russland wiedergeben koennen. Klicken Sie bitte hier links auf "Moskau 2007".

Geschafft!

Liebe deutschsprachige Leser, wir sind endlich wieder zu Hause und können jetzt schreiben, dass wir unser Ziel erreicht haben: am 5. Oktober sind wir in Moskau angekommen, nach fast 3 Monaten und 3000 km Reise.

Es ist schwer gewesen, aber ausser der Grenzen haben wir keine Probleme gehabt und auch das Wetter ist einigermassen schön gewesen.

Terek und Tarim sind wirklich super gewesen, immer in bester Kondition und Gesundheit. Wir sind besonders stolz auf unser junges Pferd Tarim (ein 5jähriges Trakehner, in Baden-Wuerttemberg geboren und von Frau Jacqueline Priebe gezüchtet), weil das für ihn überhaupt die erste Reise war. Er hat sich als total zuverlässig (auch im schwersten Verkehr) erwiesen, und dabei unermüdlich und sehr lieb und menschenbezogen.

Wir sind in Moskau eine Woche geblieben, denn am 12.10. fand eine Pressekonferenz und eine Art Schlussveranstaltung in einer Bibliothek statt. Am nächsten Tag sind wir nach Hause losgefahren, denn in der Zwischenzeit hatte uns unser Freund Paolo Sinuello mit unserem Auto und Anhänger erreicht. Mittwoch den 17.10. sind wir endlich heimgekommen: die Rückreise hat 5 Tage gedauert, und an der weissrussisch-polnischen Grenze haben wir gute 9 Stunden gewartet (in totaler Missachtung des Tierwohlseins).

Klicken Sie hier wenn Sie die ganze Serie von den Reiseberichten lesen wollen, die wir jede Woche fuer die italienische Zeitung "Il Nuovo" geschrieben haben: die sind aber leider nur auf italienisch. Fotos sind noch keine da, aber mit ein bisschen Geduld werden wir das auch nachholen.

Nacht vor dem Abritt...

Es ist schon 24 Uhr, morgen frueh reisen wir ab. Wir verabschieden uns von unseren lieben deutschen Lesern mit diesen Versen von Machado: "Wanderer, es gibt keine Strasse, nur aus deinen Schritten entsteht die Strasse".

Unser Freund Mario Crevato von dem regionalen Wanderreiterverband wird immer im Kontakt mit uns sein und etwas veröffentlichen, aber leider nur auf italienisch.

Wenn Sie die Nachrichten trotzdem lesen wollen, klicken Sie hier!!

Abreise am 7. Juli!!!

Wir können schon mit fast totaler Sicherheit sagen, dass wir am 7. Juli starten können. Der Bürgermeister von Palmanova, der alten venezianischen Festungstadt, die unter UNESCO-Schutz steht, wird eine kleine Rede halten, und auch die Präsidentin des Kulturvereines Unitä, Elena Toukchoumskaja, die uns in diesen Monaten immer stark unterstützt hat.

Generalprobe auf dem Matajur

Am Samstag den 23. und Sonntag den 24. Juni haben wir uns ganz dem Generaltest unserer neuen Ausrüstung für die Reise gewidmet. Auf die Probe wollten wir vor allem die neuen Satteltaschen und die wasserfesten Rollen testen, die Dario noch extra auf Mass geschnitten und genäht hat.


Auf dem Matajur